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DIE KIRSCHEN
Der Kirschenanbau hat im Valsugana eine lange Tadition. Das Anbaugebiet ist vor allem auf den sonnigen Hügeln über dem Caldonazzosee gelegen und zwar bei den Ortschaften von Susà, Costasavina, e Castagné (Ortsteile von Pergine Valsugana) eingebettet in einem atemberaubenden Naturlandschaft. Hier wird fast ausschließlich der Süßkirschbaum angebaut. Unter den köstlichsten Kirschsorten finden wir “Durone Nero primo”, “Durone dell’Anella”, “la Mora di Carzano”, “Bella Italia”, “Durone Costasavina”, “Bolognese”, “Cardinale”, “Kordia”, “Schneiders” und “Regina”. Die Kirsche, die in Pergine und Umgebung angebaut wird zeichnet sich durch ein kompaktes, aromatisches angenehm süßes Fleisch sowie durch den Glanz der Frucht aus. Diese Eigenschaften verdankt sie der Höhenlage (400-600 ü.M.), der sonnenexponierten Lage, der Bodenbeschaffenheit und thermischen Exkursion zwischen Tag und Nacht. Gerade für die hohe Qualität, die man sich leisten kann, wird der Kirschenanbau seit langer Zeit betätigt.
DIE KLEINEN FRÜCHTE
Klein in der Größe, aber groß im Geschmack. Wir sprechen über Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, die schon immer spontan in dieser Gegend in den Bergen wachsen. Die Erdbeeren werden vorwiegend im Fersental, im Valsugana und auf der Hochebene von Pinè in einer Höhe von 500-1200m angebaut. Das gilt auch für die wilden Erdbeeren/Walderdbeeren, die charakteristischste der Waldfrüchte, zart und delikat, aber stark in Geruch und Aroma. Bis 1500m Höhe wachsen den Sommer über unzählige Himbeerarten, mit einer intensiven roten Farbe und einer länglichen Form, im lokalen Dialekt "ampomole" genannt. Zu dieser Familie gehören auch die Brombeeren, mit einer glänzenden schwarzen Farbe und mit viel Fruchtsaft. Die roten und schwarzen Heidelbeeren gedeihen über 1000m Höhe v.a. im Oberen Fersental und an den Hängen der Gebirgskette der Lagorai. Die Johannisbeere ist eine traubenartige Frucht, deren Beeren je nach Farbe: rot, schwarz oder weiß ein anderes Aroma aufweisen
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DIE KASTANIEN
Ein anderes Spitzenprodukt des Valsugana ist die Kastanie, deren Anbau vor allem bei Roncegno Terme besonders intensiv ist. Die Gegend um Rincegno ist seit Jahrhunderten eine der größten Kastanienanbaugebiete im Trentino dank den besonderen klimatischen Verhältnissen und dem idealen säurehaltigen Boden. Die Tradition des kastanienanbaus geht im Valsugana auf alte Zeiten zurück und man schätzt, dass die Kastaniensorte dieser Gegend von den Römern eingeführt worden sei, die auf der Straße „Claudia Augusta Altinate“ verkehrten. Sichere Angaben über den Kastanienanbau haben wir aber nur von den letzten 350 Jahren. Die Kastanie konnte leicht mitgebracht werden, blieb lange Zeit haltbar und, dank ihrem hohen Ernährungswert stellte sie für die Legionen auch einen wertvollen Nährstoff dar. Die Kastanienbäume in der Gegend von Roncegno sind für ihre Stattlichkeit bekannt und einigen von ihnen sind wirklich uralt.
Die Kastanien dieser Gegend haben einen ausgezeichneten Geschmack, sie sind frisch und gegrillt zu genießen oder dienen für die Zubereitung von Süßspeisen.
DER BERGHONIG
Als Nektar der Götter schon in der Antike bekannt, ist der Honig ein reichhaltiges Nahrungsmittel reich an wohltuenden Wirkstoffen. Neben den leicht aufzunehmenden Zuckern ist er reich an Vitaminen, Mineralien und Enzymen, alle wertvolle Elemente für das Körperwohl.
Im Valsugana ist die Bienenzucht besonders verbreitet und nit modernen Techniken betrieben. Neben dem Honig, der dreimal im Jahr „geerntet“ wird (Frühling, Sommer, Herbst), erzeugt man auch Pollen, Gelee Royale und Propolis. Im Valsugana werden zahlreiche Honigssorten hergestellt: unter den köstlichsten gibt es sicherlich der Alpenrosenhonig, der Akazienhonig, der Kastanienhonig, der typische Tausendblüten-Honig und der Apfelhonig, der optimal als Zuckerersatzstoff oder in Begleitung mit der Vezzena-Käse ist.
DER KÄSE AUS VEZZENA
Die Kunst der Käseherstellung hat im Trentino über mehrere hundert Jahre alte Wurzeln. Eine antike Leidenschaft, deren Geheimnisse v.a. in der Milchqualität und deren Verarbeitung liegen und die genuine und authentische Produkte hervorbringt. Die Heilsamkeit unser Almprodukte und Käsesorten, flankiert von der sauberen Luft und dem natürlichen Futter der Tiere, wird noch durch eine gewissenhafte Kontrolle der Gesellschaft der Trentiner Hersteller unterstützt. Die Tradition möchte, dass der Käse Vezzena auf der gleichnamigen Hochebene in den Käsereien von Lavarone und Folgaria hergestellt wird. Es gibt ihn am Stück oder als Reibekäse, mit seinem aromatischen, leicht pikanten Aroma kann er bis zu 2 Jahren gelagert werden. Die Aromen verändern sich, abhängig vom Zeitraum, in dem die Tiere auf der Alm sind. Hergestellt aus roher Milch wird er ein hiesiges slow food...
DIE WURSTWAREN
Die Verarbeitung des Schweinefleischs reicht hier im Valsugana weit in die Tradtion zurück und wurde von Bauern und Züchtern von Generation zu Generation weitergegeben.
Neben den typischen Trentiner Wurstwaren, wie der beliebte „Luganega“ (Wurst), findet man geschmackvolle lokale Wurstprodukte, die nach antiken Rezepten des Valsugana hergestellt werden.Hier haben Sie einige Beispiele: 1.Pfefferschinken und Schweinenacken im “Mantel”, wobei der letzte ausschließlich von Hand hergestellt wird. Die Zubereitung erfordert viel Geduld, verleiht aber dem Produkt ein Aroma und einen einzigartigen Geschmack; 2. die „mortandela“, die vor allem in der Gegend um Caldonazzo produziert wird. Es handelt sich um eine Wurst, die mit den den edelsten Teilen des Schweins, Filetstück und Leber zubereitet wird und dann mit Salz, Pfeffer und verschiedene Aromen gewürzt wird. Die „Mortandela“ wird dann in ein Netz gehüllt, das aus dem selben Schweinedarm gewonnen wird und „redesel“ genannt ist. Das ist ein typisches Herbstgericht, an den Zeitraum der Schweineschlachtung gebunden. Die so zubereitete „mortandela“ wird dann in Weiß- oder Rotwein gegrillt und kann mit einem Schluck Sekt oder Essig bespritzt werden. Vorher wird sie in gelbem Maismehl gewendet. Man isst sie mit der Polenta.
Sehr schmackhaft ist auch die Reihe der Wildnisprodukte wie der Hirschschinken, der Wildschweinschinken oder der Gänseschinken, leicht geräuchert, ganz zu schweigen vom dem Speck, der aus dem kostbarsten Teil des Schweines hergestellt und in Fässern mit Salz und Aromen eingelegt wird; er ruht dann einen vollen Tag und wird danach mit Beeren- oder Wacholderbeerenhölzern geräuchert und mehrere Monate im Keller gelagert.
DAS MINERALWASSER VON LEVICO CASARA
Aus dem Herzen des Trentino, mitten in grünen Wäldern in 1600m Höhe, sprudelt leichtes und kristallklares Wasser, das auch reich an wohltuenden Wirkstoffen ist: ein wahres Elixier, das schon beim ersten frischen Schluck seine Heilwirkung entfaltet.
Es handelt sich um ein minimal mineralisiertes Wasser, das nicht nur einen ausgezeichneten Geschmack aufweist (man kann es allein oder zu den Mahlzeiten trinken), sondern auch eine wertvolle Quelle der Schönheit und des Wohlbefindens darstellt.
Das Mineralwasser hat einen sehr positiven Einfluß auf den menschlichen Organismus, weil die wertvollen Mineralien und Spurenelemente, die es von Natur aus enthält fördernd in die Stoffwechselvorgänge des Körpers eingreifen, ihn von Schlackenstoffen befreien und die Nahrungsaufnahme erleichtern. Die Einnahme von mindestens 2 Litern Wasser pro Tag harmonisiert die Körperfunktionen, spült die Abfall-und Schlackenstoffe aus dem Körper, steigert die Vitalität der Organe und schutzt auch die Schönheit und die Elastizität der Haut.
Die Wahl des richtigen Wassers bringt daher dem Verbraucher unleugbare Vorteile im Hinblick auf Gesundheit und Wohlbefinden: „Acqua Levico“ garantiert die Reinheit seiner Trentiner Herkunft, und ist die beste Lösung, um auf gesunde Weise fit zu bleiben.
Natürliches Mineralwasser ist an sich ein biologisches Produkt, das immer mit dem Qualitätssiegel D.O.C.G. (geschützte Herkunfts-Bezeichnung) ausgezeichnet wird: rein und unberührt wie die Quelle, der es entspringt. Das Wasser von Levico entsteht bei einer der berühmtesten und traditionsreichsten italienischen Thermalstationen, mitten in der grünen und bezaubernden Alpenlandschaft des oberen Valsugana und wird vom dessen günstigen Klima auch positiv beeinflusst.
Acqua Levico wird bei der Quelle in Flaschen abgefüllt und bringt damit einen weiteren Transparenzbeweis ein: das Glas ist chemisch inert und lässt daher keine Schadstoffe frei, die das Wasserzusammensetzung beeinträchtigen könnten. Das verwendete Glas ist ein umweltfreundliches Produkt, das vollständig wiederverwertet werde kann.
DIE WEINE, DIE SCHNÄPSE UND DIE LIKÖRE
Unter den typischen Produkten ragen die optimalen aus bekannten ausgesuchten Rebsorten hergestellten Weine, hervor. Die Trentiner Weine reichen von den trockenen Weißweinen wie dem Chardonnay, über den Pinot bianco, den Pinot grigio, den Nosiola, den Müller Thurgau, den Traminer, den Moscato giallo, den Sektarten von hervorragender Qualität bis hin zu den Rosè- bzw. Rotweinen unter ihnen der Rotwein Teroldego, der Marzemino, der Lagrein, der Pinot nero, der Merlot und der Cabernet. Esklusive Weine ders Valsugana sind die Angelo-Weine, wie der hervorragende Rotwein “Pavana della Valsugana” und der exquisite Weißwein “Blanc de Sers”, beide aus einheimischen Rebsorten produziert.
Nach einem guten Essen ist es Pflicht, einen Grappa des Valsugana zu probieren. Ein Getränk mit einer antiken Tradition. Hergestellt aus der Destillation der Weintrester.. Den Grappe gibt es mit verschiedenen Aromen, mit Raute-, Wacholder-, Honig-, Heidelbeer- und Birnengeschmack. Zu Weihnachten sollte man den “Grappa dell’Avvento” “Adventsgrappa” probieren, dessen Geschmack eine antike Legende wiederbeleben ließ..
Aber das typischste Getränk der Valsugana ist und bleibt der "Carampampoli" o "Parampampoli", ein aromatisches Getränk aus der Mischung von Kaffee, Grappa, Zucker, Wein u.v.m. gewonnen. Das Getränk wird in den charakteristischen Tassen serviert und getrunken
DAS MEHL DER VALSUGANA
Im Bereich des Projekts LEADER PLUS Valsugana und in Zusammenarbeit mit der Stiftung De Bellat und dem Landwirtschaftinstitut in S. Michele all’Adige wurden in den letzten Jahren alte Maisarten ausprobiert, die zur Polenta verarbeitet und im Valsugana angebaut wurden. Ab dem Sommer 2005 kann man diese neue Produkte kosten, sei es in seiner am meisten gebrauchten Form als Polenta oder in Form der unterschiedlichsten Süßspeisen.
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