Automobile

Hotel Eden

AUF ENTDECKUNG DES TRENTINO

Dank seiner geographischen Position und den optimalen Straßenbedingungen ist das Valsugana der ideale Ausgangspunkt für Exkursionen, um das Trentino zu erkunden. Die Ortschaften dieser Provinz sind alle gut mit ausgebauten Provinz- und Staatsstraßen verbunden.
Wir möchten Sie trotzdem daran erinnern, dass die Fahrzeuge schädlich für die Umwelt sind. Wir empfehlen daher die asphaltierten Straßen zu nutzen und die Feld- und Waldwege nur zu Fuß zu benutzen und dabei auf Hinweis- und Verbotsschilder zu achten. Parken Sie Ihr Fahrzeug auf den dafür vorgesehenen Parkflächen und nicht auf den Wiesen, in den Wäldern oder am Straßenrand. Sicher ist das Fahrzeug auch in den Bergen zu einem unverzichtbaren Über geworden, deshalb müssen wir darauf achten, dass es sow enig wir möglich schadet. Wenn die Möglichkeit besteht, parken Sie und gehen Sie zu Fuß weiter: das ist der beste Weg, die Natur in aller Ruhe zu genießen.
Auf den Wanderkarten, die Sie in unseren Büros erwerben können, finden Sie zahlreiche Wandervorschläge. Dabei handelt es sich um einfache Tagesausflüge (die Kilometerzahl gilt für die gesamte Route).
Die Routen führen oft über Bergstraßen, das müssen Sie bei der Zeitangabe berücksichtigen, denn man kann sicher nicht sehr schnell fahren.
Wir wünschen Ihnen einen angehmen Ausflug, bei dem Sie die wunderschönen Landschaften des Trentino, aber auch Kunst, Traditionen, Kultur, Gastronomie und alles, was das Trentino zu bieten hat, entdecken können.
Gute Fahrt!

1 -VETRIOLO - PANAROTTA km.25
Levico Terme - Compet - Vetriolo - strada dei Baiti / Straße der Berghütten - Levico Terme

Von Levico Terme fahren wir auf der Panoramastraße/ Provinzstraße Nr. 11, dabei haben wir einen wundervollen Blick auf das unten liegende Tal und wir erreichen die Lokalität Compet und somit auch Vetriolo (km.13), das sich in 1.500m Höhe auf dem Hängen des Fronte-Berges befindet. Hier entspringt das arsen-eisenhaltige Wasser und hier befinden sich die am höchsten gelegenen Thermalanlagen Europas. Vetriolo ist der ideale Ausgangspunkt für Exkursionen in die Lagorai, eine der interessantesten und schönsten Bergketten des Trentino.
[Von der Lokalität Compet, kurz vor Vetriolo, ist es einfach über eine bequeme asphaltierte Straße die Panarotta zu erreichen. Diese Straße führt bis zum Parkplatz der Liftanlagen des Skigebietes "Panarotta 2002". Lassen Sie das Auto stehen und gehen Sie zu Fuß auf die Gipfel Esi (m.1.832), Storta (m.1.901) oder des Panarotta-Berges (m2.002).]
Von Vetriolo aus, einmal den Maso al Vetriolo Vecchio hinter sich gelassen, steigen Sie entlang der Strada dei Baiti hinab, die sich zwischen grünen Wiesen und dichten Wäldern hinabschlängelt und nach Levico Terme zurückführt (km.25).


2. DAS FERSENTAL km.52
Levico T. - Pergine Valsugana - S.Orsola - Palù del Fersina - Fierozzo - Canezza - Pergine Valsugana - Levico T.

Von Levico aus erreicht man Pergine Valsugana (10km) und schließlich Canezza, wo das Fersental beginnt, ein eindrucksvolles Tal, vom einem Bach namens Fersina durchquert, in dem ein deutschstammiges Volk wohnt, das im Laufe der Jahre nicht nur die Sprache, sondern auch die Gewohnheiten und Traditionen erhalten hat. Nach Mala kommt man nach S. Orsola (20km), Aufenthals- und Kurort mit arsen- eisenhaltigem Wasser. Man fährt weiter nach Palù del Fersina (26km) auf 1350m, von dort starten schöne Ausflüge in die Gebirgskette der Lagorai: zum alpinen See Erdemolo, zur Berghütte Sette Sella und auf den Sasso Rotto. Palù war einst ein Rohstoffzentrum und Anfang 1500 gab es hier viele Bergwerke, wie in Palù, Fierozzo und Rovedo. Dort arbeiteten deutsche Bergleute, Knappen genannt. Es wurden hauptsächlich Kupfer, Silber und Blei gefördert. Letztens wurde wieder ein Bergwerk restauriert, welches für die Besucher zur Verfügung steht. In Palù finden Sie auch das Mocheno-Cimbro Institut, gegründet um die ethnische Minderheit des Fersentals und die Kimbern in Luserna und deren Kultur und Sprache zu schützen. Von Palù bachabwärts kommt man auf die linke Seite des Tals und erreicht so Fierozzo San Felice (30km) und dann Frassilongo (34km), um dann nach Pergine Valsugana und schließlich Levico Terme zurückzukommen.


3. DIE HOCHEBENE DER VIGOLANA – DIE HOCHEBENEN VON FOLGARIA, LAVARONE, LUSERNA UND DIE HOCHEBENE VON VEZZENA
Levico T. - Calceranica - Bosentino - Vattaro – Fricca-Pass - Lavarone – Vézzene-Pass- Levico Terme.

Von Levico Terme aus kommt man nach Calceranica (km.5), hier fährt man über eine schöne Panoramastraße mit Blick auf den Caldonazzosee Richtung Bosentino. Nach Bosentino öffnet sich die Hochebene der Vigolana, die im Süden von dem gleichnamigen Massiv (m.2150) und im Norden vom Marzola-Berg (m.1735) abgegrenzt wird. Einmal an der Kreuzung mit der Provinzstraße der Fricca angekommen, hält man sich links und lässt Vattaro hinter sich (km.13). Dann geht es bergauf, man durchquert das bewaldete Cento-Tal und kommt zum Fricca-Pass (m.1.110) und nach Carbonare (km.27) das Gebiet der Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna mit ihrer charakteristischen hügeligen Landschaft, wo sich Nadel- Laubbäume und weite Wiesenflächen abwechseln. Die Hochebenen waren zur Zeit des 1. Weltkriegs Austragungsort zahlreicher Schlachten. Als Zeitzeugen finden wir noch heute einige österreichisch-ungarische Festungen und die Militärfriedhöfe Slaghenaufi im Ortsteil Bertoldi und in Luserna im Ortsteil Costalta.
[In Carbonare, Abzweigung nach Folgaria (km.6,5) touristische Sommer- und Winterlokalität, ausgestattet mit mehreren Liftanlagen. Kurz nach Folgaria geht es hinab Richtung Calliano und Etschtal, Abzweigung für Guardia, kleine Ortschaft am Fuße des Finonchio-Berges, bekannt für seine murales, Gemälde, die die Häuserfassaden schmücken. Hier lebte und arbeitete Cirillo Grott, Maler, Bildhauer und Poet, dessen Haus und Atelier dem Publikum zugänglich sind. Zurück auf der Staatsstraße Nr.350 geht es bergab, vorbei an Mezzomonte di Sopra und di Sotto und Dietrobeseno und kommt nach Calliano (km.12 da Folgaria). Hier stößt man auf die Staatsstraße Nr. 12 nach Trento und kommt so nach Pergine und Levico Terme zurück.]
Wenn man weiterfährt kommt man nach Lavarone (km.32), touristische Sommer- und Winterlokalität, bestehend aus vielen kleinen Ortsteilen, die die Namen der Familien tragen, die einst dort lebten. In der Nähe des Ortsteils Chiesa befindet sich der Lavaronese und in der Nähe des Ortsteils Cappella das Festungswerk Belvedere. Das Festungswerk, als Museum ausgebaut ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
[An der Abzweigung Richtung Monterovere, die Straße führt bergauf und bringt uns nach 6km nach Luserna (mt.1.333), einer Sprachinsel, wo man die antike Sprache cimbro spricht, eine germanische Sprache des Mittelalters.]
Es geht weiter zwischen Wiesen und Wäldern bis zum Vezzena-Pass (km.43) m.1.417, wo sich eine unvergleichliche Weite voller Wiesen auftut und wo im Sommer die Tiere weiden. Hier stellt man verschiedene Milchprodukte her, darunter auch den berühmten Vezzena-Käse
Im Winter bietet diese Gegend den Langlaufsportlern einiges an Loipenkilometern. Oder man macht eine Wanderung auf den Berg Pizzo di Levico (m.1908) und den Manderiolo-Gipfel (m.2.051).
Man kann auf der gleichen Strecke wieder nach Levico zurückkehren oder an der Abzweigung für Monterovere (km.46) die Provinzstraße nach Monterovere, «Menador», «Pegolara» oder «Kaiserjägerweg»genannt hinabfahren. Es handelt sich hierbei um eine Militärstraße aus dem 1. Weltkrieg. Die Straße, die über mehrere Kehren verfügt ist an einigen Punkten eng und stark abfallen, sowie direkt am Felsen gebaut. Wer an Schwindel leidet, sollte diese Straße nicht benutzen. Man kommt dann nach Caldonazzo (km.61) und im folgenden auch nach Levico Terme (km.64).