DER CALDONAZZOSEE¶

Er ist mit seinen 4735m Länge, 1870m Breite und einer Durchschnittstiefe von 27m, der größte, ganz im Trentino liegende See. Am See befinden sich zahlreiche öffentliche Strände, die auch für die Kleinsten geeignet sind und über gut ausgestattete Strukturen verfügen. Ebenso gibt es 4 Wassersportclubs, die Regatten und Wettkämpfe auf nationalem und internationalem Niveau organisieren.¶
Man kann Motorboote mit einer Motorstärke von bis zu 4 Hp benutzen.¶

DER LEVICOSEE¶

Mitten im Grünen ähnelt der Levicosee einem norwegischen Fjord. Er verfügt über 2 Badeanstalten und einen weitläufigen öffentlichen Strand.¶
Zum Schutz des ökologischen Gleichgewichtes des Levicosees wurde vom 1. Mai bis zum 30. September eine Navigation von Motorbooten auf dem See verboten.¶
An der Südspitze des Sees befindet sich das Biotop “Canneto di Levico”.¶

ANDERE SEEN¶

Andere Seen, kleiner, aber sicher genauso bezaubern sind der Prese-See (Gemeine Roncegno in 1620m Höhe), der Canzonino-See (Gemeinde Pergine Valsugana in 520m Höhe) und der Madrano-See (Gemeinde Pergine Valsugana in 547m Höhe).¶

BIOTOPE¶

Wälder, Wiesen, weiße Berggipfel und wilde Bäche mit kristallklarem Wasser ziehen sofort die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Es gibt immer noch unbekannte Zonen, die nicht so wichtig scheinen, die jedoch ein Aushängeschild des Trentino darstellen. Dabei handelt es sich um die Biotope: kleine oder große Zonen, die von der Autonomen Provinz Trient mit dem Gesetz Nr. 14 vom 23. Juni 1986 besonderen Schutz erhielten. Etymologisch stammt das Wort Biotop aus dem Griechischen und bedeutet Ort des Lebens und benennt somit die Zonen von höherem naturalistischen Wert. Grundsätzlich kann man diese Perlen der Natur wir folgt einteilen:¶

- Feuchtzonen sie sind für die Beobachtung der Wasserqualität wichtig und bilden eine bedeutende Quelle für die Ernährung und die Fortpflanzung und als Rastplatz für die Zugvögel während ihrer Migration. Darüber hinaus unterstützen sie das Wachstum und die Entwicklung seltener Wasserpflanzen.¶

- Zonen in denen die Umweltbedingungen optimal sind für das Leben der Tiere und Pflanzen von besonderem naturalistischen Interesse, deren Aussterben man verhindern möchte. Es gibt 287 gezählte Biotope, von denen 68 ein besonderes Interesse der Provinz zukommt.¶
Diese natürlichen Oasen wurden in einigen Fällen mit Wegen ausgestattet, um einen Besuch zu ermöglichen und den Parcour zu vereinfachen. Dabei soll das Leben der Tiere und Pflanzen so wenig wie möglich gestört werden. Es handelt sich dabei um Feuchtgebiete, identifiziert als Kategorie Canneto (Canneto von Levico und Canneto von San Cristoforo, die sich am Levicosee und am Caldonazzosee befinden), Canneto und Wald (Kies, im Tal südlich von Levico), Torbiera (Pudrosee, zwischen den Hügeln, südlich von Pergine).¶

Zahlreich sind die Vogelarten, die die Uferzonen bewohnen und eine große Vielfalt an Landschaften vorfinden, vom Wald bis zum Canneto im freien Wasser: sie können sich somit in aller Ruhe ernähren und fortpflanzen. Mit offenen Augen und ein wenig Geduld kann man sicher einige dieser Arten beobachten und das auch dank der Beobachtungspunkte die an strategischen Ecken eingerichtet wurden. Auch die Vegetation ist vielfältig, viele Arten charakterisieren die hier angeführten Orte. In einigen Fällen handelt es sich um gewöhnliche Pflanzen (Weiden, Erlen, Birken) in anderen um seltene Pflanzen, wie z.B. einige fleischfressende Arten (Drosere und Ultricolaria).¶