< FESTUNGSWERK VON TENNA (608m) Es befindet sich auf dem Hügel von Tenna, der den Levicosee und den Caldonazzosee trennt. Es wurde zwischen 1880 und 1882 konstruiert. Mit dem nordöstlich gelegenen Festungswerk Colle delle Benne bildete es, laut dem üblichen österreichischen Militärschema, den Zangenschluss des Valsugana. Auf diese Weise gelang es, die Ebene Richtung Caldonazzo zu überwachen. Vom diesem Festungswerk aus konnte man sogar den Zugang der Straße, die nach Monterovere führt, kontrollieren. Sie stellte außerdem die Verbindung zu den Festungen in Lavarone und auf der Hochebene von Vezzena dar und sie diente des weiteren als Verknüpfung zwischen der Festung Pizzo und dem Oberkommando in Trient. Die Befestigung schied 1931 aus dem Militärbesitz aus. Sie besteht aus einem Gebäude in viereckigem Grundriss, realisiert mit Steinen, die in einer Grube im Orco-Tal auf dem Hügel von Tenna gewonnen worden: man transportierte sie zuerst auf Booten am Ufer des Levicosees entlang und dann mit einer Seilbahn. Das Gebäude verfügt über 2 Etagen: im Erdgeschoss befindet sich die Küche und im 1. Geschoss die Zimmer. An der Vorderseite kann man noch die 4 Säulen von einer elliptischen Form sehen. Sie waren 7m hoch. Waffen: 88 Kannonen von 120mm M.80 in den Kasematten auf 2 Batterien platziert, 2 Haubitzen von 100mm M.5 in gepanzerten drehbaren Panzertürmen. Privatbesitz Fläche der befestigten Zone: 18.107 mq Zugang: Das Festungswerk ist vom Ort Tenna aus zu erreichen, ausgehend vom S. Rocco-Platz, entlang der Via Roma und der Via S. Valentino FESTUNGSWERK COLLE DELLE BENE (660m) Es steht auf der Spitze des gleichnamigen Hügels, der den Levicosee überragt, ca. 2km vom Zentrum Levicos entfernt. Es wird auch Festung San Biagio genannt und wurde zwischen 1880 und 1882 konstruiert. Als Zwillingswerk des Festungswerkes Tenna, was auf dem Hügel, der den See vom Südhang aus beherrscht steht, dient es als Beobachtungspunkt und Depot und das v.a. wegen seiner der anderen Festung gegenüber zurückgesetzten Form. Die Eisenstruktur des gesamten Werkes wurde in den 30er Jahren demontiert und 1931 ging 13.10.1933 für 3000 Lire vom Militärbesitz an die Gemeinde Levico über. Der Grundriss des Gebäudes ist vieleckig. Seine Nordseite ist mit einer Verstärkung mit einem gepanzerten Außenkörper versehen. Der Innenraum folgt den Linien der österreichischen Befestigungen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es verfügt über Schützengräben, zu denen Pfade führen, die dann weiter in das unzugängliche Gelände der Berge verlaufen und bis zur Festung Busa Granda (1500m) reichen. Waffen: 4 Kanonen von 120mm M.80 in den Kasematten (Schießscharten mit kleinsten Öffnungen); 2 Haubitzen von 100mm M.5 in drehbaren Panzertürmen. Besitz der Gemeinde Levico Terme Oberfläche der befestigten Zone: 20.765 mq, sedimentäre Oberfläche 240 qm Zugang:das Festungswerk erreicht man vom Ortskern Levicos aus. Zuerst läuft man die S. Biagio-Straße entlang, dann gehen Sie rechts den Feldweg hinauf bis zum Hügel delle Benne, auf dem die Festung steht. WERK GSCHWENT (1177m) Es ist einer der am besten befestigten Komplexe, typisch für die Militärarchitektur- und Technik des Österreichisch-Ungarischen Reiches. Es wurde zwischen 1907-1914 gebaut und hatte die Hauptaufgabe das Astico-Tal zu bewachen. Das Motto, mit dem sich die Festung schmückte hieß "Für Trient reiche ich" , was bedeutete das es die Satdt allein vor der italienischen Gefahr verteidigen wollte. Zur Zeit dient die Befestigung als Museum und man kann sie in den Sommermonaten, Eintritt bezahlend, besichtigen. Dabei besteht die Möglichkeit, die in den Felsen geschlagenen unterirdischen Gänge zu durchlaufen, die von der Artillerie genutzt wurden. Im Erdeschoss befinden sich die Räume, die für die Stromversorgung und die Telefonverbindung, die Wasserreserven, die Benzinvorräte, die Munition und die Leichenhalle zur Verfügung standen. Mittels einer Treppe kommt man in die oberen Etagen, wo sich die Unterkünfte der Offiziere und der Truppe befinden. In der Festung kann man Kriegsfundstücke und Dokumente besichtigen. In den langen Korridoren und in einigen Nebenräumen findet man außerdem eine Fotoausstellung über den Krieg und die Festung. Waffen: 3 Haubitzen von 100mm M.9, 2 von 60mm und 22 Maschinengewehre Eigentümer: Gemeinde Levico Terme Fläche der befestigten Zone:1015,74 Ar mit den 10 Panzerstellplätzen. Sedimantäre Fläche: 40.000qm. Zugang: man erreicht die Festung ausgehend von Cappella, einer Fraktion von Lavarone. Man geht die Provinzstraße 216 Richtung Longhi und hält sich an der Abzweigung links und geht die Exmilitärstraße entlang FESTUNGSWERK SPITZE VERLE 1908m Wegen seiner strategischen Position wurde es auch das "Auge der Hochebene" genannt und stellte in der Tat einen wichtigen Beobachtungspunkt der Artillerie dar. Von hier aus kontrollierte man den Südhang Richtung Asiago und den Nordhang Richtung Valsugana, bis zum Zangenschluss, den die Festungen von Tenna und Delle Benne bildeten und der den Zugang nach Trient blockierte. Es befindet sich auf dem Gipfel des Berges Pizzo di Levico oder Cima Vezzena genannt. Es wurde zwischen 1907 und 1915 direkt am Abgrund gebaut und mit leichter Artillerie und Maschinengewehren zur Selbstverteidigung ausgestattet. Mit Monterovere, dem Sitz des Militärkommandos bestand immer eine Telefonverbindung. Seit Kriegsbeginn war es intensiven Bombardierungen ausgesetzt.