DIE HOCHEBENE VON VEZZENA¶
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Die Hochebene von Vezzena, die auch zum großen Einzugsgebiet des Tourismusverbandes Valsugana Vacanze gehört, stellt sich uns als weite Fläche voller Wiesen und Wälder vor, die ganz sanft zur Hochebene der 7 Kommunen und Asiago übergehen¶
Vezzena kann man nach ca. 15km von Caldonazzo/Ortsteil Lochere aus erreichen. Dabei benutzt man die Provinzstraße, die nach Monterovere führt und auch “Menador”, “Pegolara” oder “Kaiserjägerweg” genannt wird. Es handelt sich hierbei um eine Miltärstraße aus dem 1. Weltkrieg. Die Straße windet sich in einigen Kehren hinauf und lässte einen wunderschönen Blick auf das Valsugana und den Levico- und Caldonazzosee zu. An machen Stellen ist sie sehr eng und stark abfallend und wurde direct am Felsen gebaut. Wer an Schwindel leidet, sollte diese Straße nicht benutzen. Die Sportlichen können die Hochebene auch zu Fuß erreichen. Der Weg ist aber lang und anstrengend. Er wird der Weg der Valscura und des Menador genannt. Der Name menador bezeichnet eine steil ansteigende Bergstraße, die errichtet wurde, das Holz bis zu einer befahrbaren Straße oder an einen Fluss zu transportieren. Die Hochebene von Vezzena ist wesentlich einfacher von Calceranica aus zu erreichen. Man fährt über Bolentino und Vattaro auf der Provinzstraße Fricca, die zu den Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna führt.¶
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Der Vezzena-Pass befindet sich in 1.417 m. Höhe. Hier zeigt sich seine ganze Schönheit v.a. in der Form typischer alpiner Almen und Hütten, die errichtet wurden, um die Tiere unterzubringen und Käse herzustellen. Hier produziert man verschiedene Käsesorten, darunter den “Vezzena”, den sein charakteristischer Geschmack auszeichnet. Während des 1. Weltkrieges war die gesamte Zone, die Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna eingeschlossen, Ort intensiver Kämpfe. Davon zeugen noch heute die zahlreichen österreichischen Festungen, die man besichtigen kann. Sie gehörten zu einer Verteidigungslinie, die von den Österreich-Ungarn von 1907 an, den Krieg mit Italien erwartend, auf der Hochebene errichtet wurden. In der Nähe des Passes befindet sich die Ruine der österreichischen Festung Busa di Verle (Werk Verle), die in den ersten Kriegsmonaten starken Bombardierungen ausgesetzt war.¶
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Weiter oben findet man das Festungswerk Cima Vezzena (Spitze Verle), ein Beobachtungspunkt, der auch “das Auge der Hochebenen” genannt wurde. Die Festung wurde in einer strategischen Position, direkt am Felsen errichtet. Andere Festungswerke befinden sich auf den Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna, zusammen mit den Militärfriedhöfen und den Resten der Militärkrankenhäuser. Die Gegend hält einige Möglichkeiten für Wanderungen oder Fahrradexkursionen bereit und man kann sie auch als Turnhalle im Freien bezeichnen. Hier kommen ebenso die Liebhaber des Orientierungslaufs auf ihre Kosten. Die Trainiertesten können, wenn sie den Wegen der SAT, der Gesellschaft der Tridenter Alpinisten, folgen Cima Vezzena, auch Pizzo di Levico genannt(1908m) und Cima Mandriolo (2051m) erreichen. Von hier aus haben Sie einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Täler. Wunderschöne Ausflugsziele gibt es auch auf der Hochebene von Luserna, eine Sprachinsel, in der man den Cimbro spricht, ein antiker Dialekt deutschen Ursprungs.¶
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Im Winter bietet die Hochebene den Langlaufsportlern kilomterlange Pisten in einer suggestiven und natürlichen Landschaft. Die Pisten sind mit denen des Langlaufzentrums Millegrobbe verbunden. Wer den alpinen Ski bevorzugt, kann die Skigebiete Malga Rivetta (1350m) nutzen, die ganz in der Nähe liegen. In der Zone des Vezzena-Passes befindet sich ein 3-Sterne Hotel und nicht weit weg, in der Lokalität Monterovere ein 2-Sterne Hotel, beide sind sowohl in der Winter-, als auch in der Sommersaison geöffnet.¶
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WIE ERREICHEN SIE DIE HOCHEBENE¶
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Die Hochebene von Vezzena ist bequem von Calceranica aus zu erreichen, dabei benutzt man die Provinzstraße “Delle Fricca” auf der man an Bosentino und Vattaro vorbeifährt und nach Folgaria, Lavarone und Luserna kommt. Einmal in Lavarone, fährt man weiter in die Lokalität Monterovere und kommt so zum Vezzena-Pass (38 km von Calceranica).¶
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Die Hochebene ist auch in nur 15km von Caldonazzo aus zu erreichen. Der Weg beginnt in der Lokalität Lochere und man folgt der Provinzstraße nach Monterovere, auch “MENADOR”, “PEGOLARA” oder “KAISERJÄGERWEG” genannt. Es handelt sich um eine Militärstraße aus dem 1. Weltkrieg. Die Straße, die mit vielen Kehren ansteigt, bietet einen wunderschönen Blick auf das Valsugana und den Caldonazzo- und den Levicosee. In einigen Punkten ist die Straße sehr eng und weist ein starkes Gefälle auf und ist direkt am Felsen gebaut. Wer an Schwindel leidet, sollte diese Straße nicht benutzen.¶
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Die Trainiertesten können die Hochebene auch zu Fuß erreichen. Es geht in Caldonazzo los und weiter auf einem anstrengenden Weg, der Valscura und dem Menador, die vom SAT gekennzeichnet worden. Der Name menador steht für eine steil ansteigende Bergstraße, die dazu diente, das Holz bis zu einer befahrbaren Straße oder zu einem Fluss zu transportieren¶
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ZUR ENTDECKUNG DER LAGORAI¶
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Nur 30 Minuten von Trient und wenige Kilometer von den bekannten Ortschaften Levico Terme und Caldonazzo entfernt befinden sich der Berg Panarotta und die Bergkette Lagorai. Hier herrschen Ruhe, Stress und Hektik hingegen sind noch unbekannt.¶
Hier atmet man eine saubere Luft, wie zu der Zeit, als noch die Knappen, deutschstammige Bergarbeiter, die vom Erzbischof von Trient einberufen wurden, in den Bergwerken arbeiteten und Fluorite, Quarz und Silber förderten.¶
In dieser Umgebung befand sich im 1.Weltkrieg die österreichisch-ungarische Grenze, das beweisen auch die zahlreichen Reste der Verteidigungsbauten, die auf der ganzen Bergkette verteilt sind.¶
Von den charakteristischen Bergen geprägt, befindet sich diese Umgebung am Anfang einer der weitesten, berauschendsten und weniger bekanntesten Bergketten der östlichen Alpen: die Lagorai- Cima d'Asta Gruppe.¶
Die Kette der Lagorai - Cima d'Asta, die sich 50 km lang ausbreitet, ist von quarzhaltigem permischen Porphyr geformt und erreicht ihre höchste Quote mit der Spitze Cima di Cece: 2754 m.¶
Von einer wilden Natur gekennzeichnet, halten diese Bergrücken darüber hinaus viele Beweise dafür bereit, dass hier eine antike Schäfermenschheit lebte. Sehr reich an Seen, die ihre Herkunft den Gletschern zu verdanken haben (es gibt mehr als 100, die in einer Höhe von 2000 m liegen) und an Bächen, wurden diese Erhebungen von quartären Vereisungen geformt. Die wenigen Eingriffe des Menschen haben dazu beigetragen, die Flora und Fauna zu erhalten. Neben zahlreichen kleineren Wildtieren, leben hier die berühmten Säugetiere der Alpen: Gemsen, Rehböcke, Hirsche, Murmeltiere mit dichtem Pelz und in Geflügelfauna einige Exemplare der Goldadler, Wanderfalken, Auerhähne. Von besonderem Interesse sind auch der Waldbestand und die kleinere Alpenflora.¶
Das Valsugana mit dem Panarotta Berg und dem nahen Fersental sind der Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge in die Lagorai und zur Entdeckung ihrer Welt. In dieser Gegend herrscht noch kein Massentourismus, sondern viel Ruhe, natürliche Schönheit und unbefleckte Natur. In der warmen Jahreszeiten bietet diese Berggegend jedem guten Wanderer unzählige Möglichkeiten für Wanderungen, Ausflüge und Trekking.¶
Wenn man von Pergine Valsugana oder von Levico Terme hochkommt, ist man auf einer Ex-Militärstrecke, die durch einen dichten Tannenwald zur ersten Spitze des südwestlichen Hanges der Lagorai führt. Hier sind wir am Fuß des Panarotta Berges, dessen Gipfel 2002 m erreicht.¶
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Die Berghütte Panarotta, von der S.A.T., Gesellschaft Trentiner Alpinisten, gebaut, ist der Rastplatz für diejenigen, die in dieser Umgebung der Lagorai Bergausflüge machen wollen.¶
Zahlreiche Wanderstrecken verschiedener Schwierigkeitsgrade verlaufen in diesem Punkt, vorbei an jahrhundertealte Tannen - und Lärchenwälder, die dann, je höher man kommmt, von Latschenkiefern und einer niedrigeren Vegetation ersetzt werden. Es ist einfach ein unsagbar schönes Landschaftsbild, das sich dem Wanderer bietet und das die ganze Anstrengung wirklich wert ist: ein unglaublicher Blick auf die Gipfel und Spitzen, die im Winter voll Schnee sind, die Entdeckung von Seen, Berge und Täler, die antike Namen tragen. Ein Eintauchen in die totale Ruhe, ein direkter Kontakt zur Natur mit ihren vielseitigen Aspekten.¶
Wer gerne wandert, wird hier immer eine Möglichkeit finden. Anfänger können einfachere Wege, die man auch halbtags machen kann, finden, während Fortgeschrittene es wagen können, schwierigere Strecken, mit gewagten Steigungen, die auch mehrere Tage beanspruchen, zu versuchen. In diesem Fall kann man einfache Unterkünfte in den charakteristischen Bauernhöfen, die bewußt von den Besitzern für die Bergwanderer auch im Winter offen bleiben, ausnutzen.¶
Um den Tag in den Bergen noch besser auszukosten, kann man sich an die fachkundigen Alpenführer wenden, die Sie nicht nur sicher auf allen Wegen begleiten (vom einfachen Weg bis zum schwierigsten), sondern Sie auch auf die richtige Art, mit dem Zauber der Berge bekannt machen.¶
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WIE KOMMEN SIE ZUR LAGORAI¶
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Von Levico Terme fährt man auf einer Panoramastraße, der Provinzstraße Nr. 11, die einen zauberhaften Blick auf das Valsugana zulässt. Man kommt zur Lokalität Compet und nach Vetriolo (13km von Levico Terme). Als Alternative beginnt über dem Ort Levico eine andere Straße und zwar in der Lokalität Guizza und man findet rechts die Straße der Berghütten, die durch dichte Wälder und an Feldern vorbei nach Vetriolo führt.¶
Vetriolo ist auch von Pergine aus zu erreichen und zwar von der Lokalität Assizzi aus, entlang der Provinzstraße Nr. 12, die an Vignola Falesina vorbei und nach Compet führt.¶
In den Sommermonaten ist Vetriolo durch eine Busverbindung gut angebunden¶
Hotel Eden di Luca Libardi & C. Sas Viale Vittorio Emanuele , 18 - 38056 Levico Terme (TN) - P.IVA 00514050228
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